Bildung für das Leben. Bildung für die Arbeitswelt. Bildung für morgen.

SCHULEWIRTSCHAFT Schleswig-Holstein begrüßt die Forderungen von Eschel Ewert und der Bundesschülerkonferenz nach mehr Zukunftskompetenzen im Unterricht.

❓Wie funktioniert Altersvorsorge?
❓Wie treffe ich gute Finanzentscheidungen?
❓Welche Berufe passen zu meinen Stärken?

Wenn Schülerinnen und Schüler diese Fragen stellen, sollten Schulen Antworten geben können.

Junge Menschen brauchen heute neben Fachwissen auch Finanzbildung, digitale Kompetenzen, Gesundheitswissen, politische Urteilsfähigkeit und eine praxisnahe Berufsorientierung. Die Arbeits- und Lebenswelt verändert sich rasant – Schule muss darauf vorbereiten.

Als Netzwerk an der Schnittstelle von Schule und Wirtschaft setzen wir uns seit Jahren genau für diese Themen ein: für eine stärkere ökonomische Bildung, frühzeitige Berufsorientierung, Praxiserfahrungen in Unternehmen und die Entwicklung von Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg benötigen.

Die Forderung nach mehr Praxisbezug und einer besseren Vorbereitung auf die reale Arbeitswelt unterstreicht, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen ist. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven für Leben und Beruf – damit junge Menschen die Zukunft nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten können.

Dazu hat sich bei der Bundeskonferenz der schleswig-holsteinischen Landesschülersprecher Eschel Ewert vor allem für eine stärkere Vermittlung von „Zukunftskompetenzen“ in der Schule sehr klar ausgesprochen. Dazu zählen nach seinen Aussagen insbesondere:

  • Finanzbildung (Umgang mit Geld, Altersvorsorge, Investitionen)
  • Medien- und Digitalkompetenz
  • Gesundheitsbildung und psychische Gesundheit
  • Nachhaltigkeit und Klimabildung
  • bessere Berufsorientierung durch mehrere Praktika während der Schulzeit
  • stärkere politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

Ewert kritisiert, dass Lehrpläne und Unterricht häufig nicht ausreichend auf die Anforderungen der heutigen und zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten. Er verglich das Bildungssystem mit einem Unternehmen, das seine Mitarbeitenden jahrelang auf ein Produkt vorbereitet, das es längst nicht mehr gibt.

Die Forderung nach mehr Zukunftskompetenzen ist deshalb genau richtig. SCHULEWIRTSCHAFT Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, junge Menschen mit Praxis, Orientierung und wirtschaftlichem Verständnis fit für ihre Zukunft zu machen.